{"id":181,"date":"2023-11-06T21:03:20","date_gmt":"2023-11-06T20:03:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/?page_id=181"},"modified":"2023-11-06T21:08:45","modified_gmt":"2023-11-06T20:08:45","slug":"achtung-haftungsausschluss","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/?page_id=181","title":{"rendered":"Anleitung f\u00fcr &#8222;Linux unerfahrene User&#8220;: Clonen von Datentr\u00e4gern mit &#8222;dd_rescue&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ACHTUNG! Haftungsausschluss!<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Ich bin leider dazu gezwungen, hier nun eine allgemeine Warung auszusprechen!<br><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\">Ihr handelt auf eigene Gefahr!!!<\/mark> Seid euch bewusst, dass ihr euch euer Betriebssystem und \/ oder die Festplatte im Fehlerfall zerschie\u00dfen (besch\u00e4digen \/ totaler Datenverlust) k\u00f6nnt! <\/strong><br><strong>Es kann also sein, dass euer Betriebssystem Schaden nimmt, wenn ihr einen Fehler macht!<br>Ich kann und werde daf\u00fcr nicht haften! Weder f\u00fcr zerst\u00f6rte Betriebssysteme, noch f\u00fcr besch\u00e4digte Dateisysteme oder Datentr\u00e4ger!<br>Auch komme ich nicht f\u00fcr urheberrechltiche und \/ oder Lizenzsch\u00e4den auf, die ihr hiermit anrichtet (also FALLS ihr welche anrichtet &#8211; Raubkopierer sind doof)!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Vorwort<\/h1>\n\n\n\n<p>Nicht selten ben\u00f6tigt man zur Sicherheit eine exakte 1zu1-Kopie von einem Datentr\u00e4ger.<br>Zum Beispiel und gerade wenn die Ger\u00e4te etwas \u00e4lter geworden sind!<br>Ich greife hier folgende Beispiele auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Arcade-PCs<\/li>\n\n\n\n<li>Unterhaltungs-Ger\u00e4te<\/li>\n\n\n\n<li>Konsolen-HDDs<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Methode hier eignet sich gut, wenn die Festplatte nicht all zu gro\u00df ist. Die Festplatten aus meinen erw\u00e4hnten Beispielen sind in der Regel recht klein, so dass man auch ein Image dieser Datentr\u00e4ger auf einem USB-Stick sichern k\u00f6nnte.<br>Gr\u00f6\u00dfere Platten k\u00f6nnen immernoch gecloned werden, dann jedoch direkt.<br>Hei\u00dft: Quell- und Ziel-Laufwerk m\u00fcssen gleichzeitig mit dem System verbunden sein! Eine Gefahr besteht dann darin, versehentlich das Quell-Laufwerk mit dem Ziel-Laufwerk zu \u00fcberschreiben, was\u2026 sehr schlecht w\u00e4re! Obwohl\u2026 Hey, ihr habt dann 2 leere Datentr\u00e4ger!<br>An dieser Stelle weise ich darauf hin, dass nur private Sicherheitskopien, also Kopien von EIGENEN Datentr\u00e4gern auf andere EIGENE Datentr\u00e4ger, legal sind!<br>Ich kann euch nur nochmal warnen: Lasst die Finger von der Raubkopiererei!!!<br>Urheberrecht und Lizenzrecht kann eine verdammt teure und \u00e4rgerliche Sache werden!!!<br>Zur Anleitung selbst empfehle ich euch, lest erst aufmerksam die ganze Anleitung einmal durch, devor ihr an irgendwas Hand anlegt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Warum eine Sicherheitskopie?<\/h1>\n\n\n\n<p>&#8222;Kein Backup? &#8211; Kein Mitleid!&#8220; So hei\u00dft es im IT-Bereich immer und das auch nicht ohne Grund!<br>Datentr\u00e4ger altern selbstverst\u00e4ndlich auch und fallen im hohen Alter dann leider auch mal aus.<br>Eine Datensicherung sollte also VORHER stattgefunden haben, da man in der Regel nie genau wissen kann, wann ein Datentr\u00e4ger ausfallen kann oder wird!<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend man ein &#8222;typisches Datengrab&#8220; mit den Urlaubsfotos und der privaten Musik-Bibliothek einfach \u00fcber den Windows-Explorer oder jedem anderen Dateibrowser auf einen anderen und neuen Datentr\u00e4ger sichern kann, ist das mit manchen Datentr\u00e4gern, die entweder ein spezielles Format oder ein Betriebssystem haben, eine ganz andere Liga.<br>Da empfiehlt es sich oft, den gesamten Datentr\u00e4ger &#8222;1zu1 zu clonen&#8220;. Das hei\u00dft, es wird eine exakte und bitgenaue Kopie des gesamten Datentr\u00e4gers angefertigt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Was ist der Unterschied zum &#8222;einfach r\u00fcberziehen&#8220;?<\/h1>\n\n\n\n<p>Beim einfachen &#8222;r\u00fcberziehen&#8220; werden nur die Dateien selbst kopiert.<br>Das Dateiformat der Festplatte \/ des Speichermediums (z.B. FAT32, exFAT, NTFS, Ext4, etc.), so wie der Bootsektor, die eventuell versteckten Partitionen und eventuell versteckte Pfade werden nicht mit kopiert.<br>Das ist aber gerade bei bootf\u00e4higen Laufwerken oder verschl\u00fcsselten Dateisystemen sehr wichtig!<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Was wird ben\u00f6tigt?<\/h1>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der lesbare und unbesch\u00e4digte Quell-Datentr\u00e4ger (sollte klar sein)<\/li>\n\n\n\n<li>leerer Ziel-Datentr\u00e4ger (optimal gleiche Kapazit\u00e4t oder gr\u00f6\u00dfer)<\/li>\n\n\n\n<li>eventuell Adapter f\u00fcr die Datentr\u00e4ger<\/li>\n\n\n\n<li>Linux \/ Ubuntu mit &#8222;dd_rescue&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>alternativ ein USB-Livestick mit einem Linux darauf (hier dann: +Rufus, +ein Image der &#8222;System Rescue CD&#8220;)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Erstellen eines USB-Livesticks<\/h1>\n\n\n\n<p>Ich gehe hier mal davon aus, dass du kein Linux oder Ubuntu-User bist und keines dieser Systeme im Einsatz hast oder dich damit auskennst.<br>Auch haben &#8222;moderne PCs&#8220; ja auch leider immer h\u00e4ufiger kein CD-Laufwerk mehr.<br>Falls du doch mit Linux vertraut bist und Zugang zu einem Linux-System hast, kannst du ein paar Kapitel \u00fcberspringen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen einen leeren USB-Stick mit mindestens 2GB Kapazit\u00e4t und das Programm &#8222;Rufus&#8220; um auf den USB-Stick ein bootf\u00e4higes Image zu installieren und das Image der &#8222;systemrescurecd&#8220;.<br>Rufus k\u00f6nnt ihr hier von der offiziellen Rufus-Homepage runterladen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/rufus.ie\/de\/\" target=\"_blank\">https:\/\/rufus.ie\/de\/<\/a><br>Alternativ (und falls der Host offline ist) k\u00f6nnt ihr die portable Windows x64 Version hier runterladen:<br><a href=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/projekts\/clonewithddr\/rufus-4.3p.exe\">&lt; Alternativer Download-Mirror Rufus 4.3 portable &#8211; 1,36MB &gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein aktuelles Image der SystemRescueCD k\u00f6nnt ihr hier auf der offiziellen Homepage von der System REscue CD runterladen: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.system-rescue.org\/Download\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.system-rescue.org\/Download\/<\/a><br>In meinem Beispiel habe ich die alte Version 5.2.0 verwendet, die ich hier gehostet habe:<br><a href=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/projekts\/clonewithddr\/systemrescuecd-x86-5.2.0.iso\">&lt; Alternativer Download-Mirror SystemRescueCD-5.2.0 x86 &#8211; 543MB &gt;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Warum so eine alte Version? Kurz gesagt, weil diese Version auch auf alten &#8222;Service-PCs&#8220; mit alten 32Bit-Prozessoren funktioniert!<br>Diese Version hat noch beide Versionen im Paket und startet je nach Prozessor entweder die 32Bit oder die 64Bit-Version.<br>Ja, man kann auch eine neue Version der SystemRescureCD nutzen, jedoch ist dann ein Prozessor mit 64Bit-Architektur vorausgesetzt.<br>Ich verwende den USB-Livestick in einem Spielautomaten, der einen sehr alten PC verwendet. Da ist nun mal nur eine x86-Prozessorstruktur vorhanden und somit ist da dieses alte Image notwendig!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>So wird der USB-Livestick erstellt:<\/strong><br>Ladet Rufus herunter und startet es.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"482\" height=\"538\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/01-rufus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162\" style=\"aspect-ratio:0.895910780669145;width:482px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/01-rufus.jpg 482w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/01-rufus-269x300.jpg 269w\" sizes=\"(max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Verbindet den leeren USB-Stick mit dem PC und w\u00e4hlt diesen in Rufus unter &#8222;Laufwerk&#8220; aus.<br>Ladet das Image der SystemRescueCD mit dem Button &#8222;Auswahl&#8220;.<br>Lasst den Rest so stehen, wie vorgegeben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"482\" height=\"649\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/02-rufusconfig.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-163\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/02-rufusconfig.jpg 482w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/02-rufusconfig-223x300.jpg 223w\" sizes=\"(max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dr\u00fcckt nun auf &#8222;START&#8220; und Rufus schreibt das Image auf den USB-Stick.<br>Das neu formatieren und neu anlegen der Partitionen kann je nach Stick und Gr\u00f6\u00dfe etwas dauern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"482\" height=\"649\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/03-rufusrun.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-164\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/03-rufusrun.jpg 482w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/03-rufusrun-223x300.jpg 223w\" sizes=\"(max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sobald in der Statusleiste &#8222;FERTIG&#8220; erscheint, ist der USB-Stick zum Live-USB-Stick mit der SystemRescureCD geworden.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Starten des SystemRescueCD-Systems<\/h1>\n\n\n\n<p>Steckt den gerade erstellten Stick in den PC, den ihr zum clonen verwenden wollt.<br>Im optimalen Fall ist der zu clonende Datentr\u00e4ger schon verbaut.<br>Wenn man Angst hat, sein System vom PC zu killen, kann man sicherheitshalber die nicht ben\u00f6tigten Festplatten vom Strom oder SATA-Kabel trennen oder die SSDs ausbauen, um ganz sicher zu sein, unbeteiligte Datentr\u00e4ger nicht zu \u00fcberschreiben.<br>Wenn dieser Datentr\u00e4ger jedoch gecloned werden soll, muss dieser nat\u00fcrlich verbunden bleiben!<\/p>\n\n\n\n<p>Startet den PC und lasst diesen vom USB-Stick booten. Die meisten neueren PCs haben diese Option im BIOS schon voreingestellt.<br>Falls der PC nicht vom USB-Stick startet, kontrolliert im BIOS die Bootreihenfolge, ob die Option USB-Datentr\u00e4ger oder \u00e4hnliches aufgef\u00fchrt ist und ob diese VOR der eigentlichen Festplatte steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuere UEFI-BIOS Systeme k\u00f6nnen sogar einzelne USB-Datentr\u00e4ger voneinander unterscheiden, so kann es manchmal notwendig sein, die Bootreihenfolge bei jedem neuen Stick (oder Formatierung) neu einstellen zu m\u00fcssen.<br>Hier mal ein Beispiel, wie ein neueres UEFI-BIOS-Men\u00fc aussehen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"586\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-uefi-1024x586.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-165\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-uefi-1024x586.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-uefi-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-uefi-768x440.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/04-uefi.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es versteht sich also von selbst, dass der Stick schon vor dem einschalten gesteckt sein muss, damit man den auch im BIOS ausw\u00e4hlen kann.<br><br>Bei meinem Service-Laptop ist eim zus\u00e4tliches BIOS-Men\u00fc vorhanden, dass dem &#8222;klassischen ASCII-BIOS&#8220; nachempfunden worden ist. Auch hier kann man die Bootreihenfolge einstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"595\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-uefi-alt-1024x595.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-166\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-uefi-alt-1024x595.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-uefi-alt-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-uefi-alt-768x446.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/05-uefi-alt.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn der PC wirklich vom Stick gestartet ist, erscheint als erstes dieser Bildschirm:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"591\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-bootgrub-1024x591.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-167\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-bootgrub-1024x591.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-bootgrub-300x173.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-bootgrub-768x444.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/06-bootgrub.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hlt die oberste Option &#8222;default&#8220; aus und das Linux-System wird vom Stick aus gestartet.<br>Keine Sorge, es wird hier nichts auf irgendeinen verbundenen Datentr\u00e4ger geschrieben.<br>Das ganze Betriebssystem, welches nun gestartet wird, wird komplett in den RAM geschrieben und auch von dort aus betrieben.<br><br>Beim Start bleibt das System f\u00fcr ein paar Sekunden bei diesem Bildschirm stehen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"552\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-keymap-1024x552.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-168\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-keymap-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-keymap-300x162.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-keymap-768x414.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/07-keymap.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier wird nach dem Tastaturlayout gefragt. Hier in Deutschland, wo die Tasten nach QWERTZ\u2026 ausgerichtet sind und auch die Umlaute \u00c4\u00d6\u00dc und auch das \u00df eine Taste haben, haben wir das Tastaturlayout &#8222;DE&#8220;.<br>Gebt hier den Wert <em>10 <\/em>ein und best\u00e4tigt die Eingabe mit Enter oder Return.<br>Andernfalls wird standartm\u00e4\u00dfig das amerikanische Tastaturlayout geladen, wo unter anderem Z und Y vertauscht sind und bei den Sonderzeichen fange ich gar nicht erst an\u2026<br><strong>ACHTUNG, der Nummernblock wird vermutlich nicht aktiv sein, da standartm\u00e4\u00dfig der &#8222;NumLock&#8220; beim booten <\/strong><strong>nicht immer aktiv ist.<\/strong><br>Das System ist nun hochgefahren, wenn wir folgenden Bildschirm sehen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"669\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08-rdy-1024x669.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-169\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08-rdy-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08-rdy-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08-rdy-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/08-rdy.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Identifizieren und einbinden der Laufwerke<\/h1>\n\n\n\n<p>Nun da das System endlich l\u00e4uft, geht es auch los!<br>Zu allererst m\u00fcssen wir die verbundenen Datentr\u00e4ger von einander unterscheiden!<br>Wir wollen ja nicht versehentlich den falschen Datentr\u00e4ger kopieren.<br>Ist euer zu clonender Datentr\u00e4ger per USB verbunden? WUNDERBAR, dann ist die Identifikation spielend einfach!<br>Lasst den USB-Adapter mit dem Datentr\u00e4ger vom System getrennt oder im Falle einer Speicherkarte wie SD oder CF, nehmt diese aus dem Karten Lese- und Schreibger\u00e4t.<br>F\u00fchrt den Befehl &#8222;<em>lsblk<\/em>&#8220; (ohne Anf\u00fchrungszeichen) aus und euch werden alle verbundenen Datentr\u00e4ger und Partitionen angezeigt.<br>Steckt nun euren Datentr\u00e4ger an, wartet ein paar Sekunden, die das System zur Erkennung braucht und gebt den Befehl erneut ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"765\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-lsblk-1024x765.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-lsblk-1024x765.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-lsblk-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-lsblk-768x573.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/09-lsblk.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ihr werdet einen Unterschied feststellen!<br>Ein Datentr\u00e4ger wird mit seinen Partitionen dazu gekommen sein. DIES ist unser neu angesteckter Datentr\u00e4ger.<br>In meinem Fall ist &#8222;sdc&#8220; mit 2 Partitionen dazugekommen. Es kann auch sein, dass wenn ihr einen neuen Datentr\u00e4ger &#8222;frisch aus der Packung&#8220; dort anschlie\u00dft, keine Partitionen angezeigt werden. Das ist normal, dann wurden vom Werk aus auf dem Datentr\u00e4ger keine Partitionen anglegt.<br><br><strong>Ich m\u00f6chte das Bild noch etwas weiter erkl\u00e4ren\u2026 es k\u00f6nnte wichtig sein!<\/strong><br>Laufwerke werden mit <strong>sd#<\/strong> bezeichnet, wobei <strong>#<\/strong> f\u00fcr ein Bauchstabe steht, der im System noch frei war. Die Ziffer dahinter ist die entsprechende Partition.<br>In meinem Beispiel sind unten nun 3 Datentr\u00e4ger verbunden:<br><em>sda:<\/em> Hat 5 Partitionen, wobei die sda3 Partition mit 929.6G (also fast 1TB) heraussticht. Das ist klar erkennbar, die &#8222;Windows-Festplatte&#8220; meines Service-Laptops.<br><em>sdb:<\/em> Hat nur eine Partition, die aber im aktuellen System unter &#8222;\/livemnt\/boot&#8220; eingehangen ist. Das ist unser Live-USB-Stick! (&#8222;livemnt&#8220; ist der Hinweis: Live Mount)<br><em>sdc:<\/em> Hat hier 2 Partitionen und ist 1,9GB gro\u00df. Das ist der Datentr\u00e4ger, den ich angeschlossen habe!<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr seht also, eine Identifikation ist eigentlich gar nicht so schwer \u00fcber Linux!<br>Man kann also auch vorher vom neuen Datentr\u00e4ger, auf dem die Kopie gespielt werden soll, alle Partitionen zu l\u00f6schen! So werden dann hier auch auf der &#8222;leeren Festplatte&#8220; keine Partitionen angezeigt und das Ziellaufwerk ist dann eigentlich unverwechselbar zu erkennen.<br>Unter Windows geht das leicht mit der Datentr\u00e4gerverwaltung. Kurz erkl\u00e4rt:<br>[Win]+[R] f\u00fcr die Eingabeaufforderung und mit &#8222;diskmgmt.msc&#8220; (ohne Anf\u00fchrungszeichen) die Datentr\u00e4gerverwaltung aufrufen.<br>Dort den zu l\u00f6schenden Datentr\u00e4ger im unteren Teil aufsuchen und mit der rechten Maustaste &#8222;Volume l\u00f6schen&#8220; die Partitionen l\u00f6schen.<br><strong>ABER VORSICHT!!! Das kann nicht einfach r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden!!! Seid sicher, welche Partition ihr da l\u00f6scht!!!<\/strong><br>Gl\u00fccklicherweise steht aber auch die Benennung des Datentr\u00e4gers auf dem Balken.<br>Erinnert ihr euch an die &#8222;sdc&#8220; aus meinem Beispiel? So sieht die in der Windows Datentr\u00e4gerverwaltung aus:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"783\" height=\"149\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/10-killpart.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-171\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/10-killpart.jpg 783w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/10-killpart-300x57.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/10-killpart-768x146.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 783px) 100vw, 783px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Welchen Weg gehst du nun zum clonen?<\/h1>\n\n\n\n<p>Wir haben hier nun aktuell 2 m\u00f6gliche Wege zum clonen.<br><strong><em>Weg 1: <\/em>Direkt von Datentr\u00e4ger zu Datentr\u00e4ger<\/strong><br>Das ist wohl der einfachste Weg und kann auch der schnellste sein (wenn man nur eine Kopie braucht), da wir direkt von Datentr\u00e4ger zu Datentr\u00e4ger schreiben.<br>Allerdings m\u00fcssen hierf\u00fcr auch beide Datentr\u00e4ger gleichzeitig verbunden sein! Auch haben wir f\u00fcr weitere Kopien kein Image und m\u00fcssen jedesmal wieder direkt vom zu kopierenden Datentr\u00e4ger lesen.<br>Bei Festplatten, die nun deutlich gr\u00f6\u00dfer sind, als man auf einem USB-Stick oder \u00e4hnlichen sichern k\u00f6nnte, wird dies jedoch erstmal die einzige M\u00f6glichkeit sein. (Ich gehe hier noch immer von PC- und Linux-unerfahrenen Nutzern aus!)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Weg 2: <\/em>Clonen \u00fcber ein Image, welches wir zuerst anlegen!<\/strong><br>SD, CF und andere kleine Speichermedien (oder auch DOMs und mSATA) sind oft nur einige GB gro\u00df, so dass man diese gut auch als Image speichern kann! Nun m\u00fcssen wir nur erstmal entscheiden, wohin das Image gespeichert werden soll.<br><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\">Aber Achtung: Das Image kann NICHT auf dem Quell- oder Ziel-Laufwerk angelegt werden!<\/mark><\/strong><br>Ein Image hat den Vorteil, dass man von diesem beliebig oft eine Kopie erstellen kann, auch wenn das originale Laufwerk schon l\u00e4ngst im digitalen Himmel ist.<br>Auch das eventuell nur ein Adapter am System verbunden ist, kann von Vorteil sein! Gerade an Laptops sind USB-Ports meist knapp!<br>So eine Aktion \u00fcber ein USB-Hub zu betreiben kann ordentlich Geschwindigkeit kosten! Auch wenn die Adapter kein eigenes Netzteil haben und der Hub zu schwach ausgelegt ist, kann die Spannung zusammenbrechen und die Datentr\u00e4ger &#8222;fallen st\u00e4ndig aus&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Weg 2.1: <\/em>Image Speicherort USB-Stick<\/strong><br>Ist der Datentr\u00e4ger sehr klein (kleiner als 4GB) und der verwendete Sick hat gen\u00fcgend Kapazit\u00e4t, k\u00f6nnen wir den Live-USB-Stick als Speicherort f\u00fcr das Image verwenden!<br>In das System ist der Live-USB-Stick schon angehangen. Wie im Bild weiter oben sieht man, dass dieser unter \/livemnt\/boot eingehangen wurde\u2026 allerdings im &#8222;nur lesen&#8220;-Modus!<br>Mit dem folgenden Befehl k\u00f6nnen wir den Stick beschreibbar machen:<br><em>mount -o remount,rw \/dev\/sdb1 \/livemnt\/boot<\/em><br>Der Befehl &#8222;mount&#8220; ist zum einh\u00e4ngen von Datentr\u00e4gern in das Dateisystem.<br>Der Zusatz &#8222;-o remount,rw&#8220; heist so viel wie &#8222;Option: neu einh\u00e4ngen, mit Lese- und Schreibzugriff&#8220;.<br>Der Zusatz &#8222;\/dev\/sdb1&#8220; weist auf ein Systemger\u00e4t hin (\/dev engl. Device) und zwar auf die erste Partition der &#8222;sdb&#8220;, welches ja unser Live-USB-Stick ist. Weicht bei euch der Einh\u00e4ngepunkt ab (siehe weiter oben, wo der Befehl &#8222;lsblk&#8220; angewand wurde) und ist z.B. sda1, so m\u00fcsst ihr auch in dem mount-Befehl dies entsprechend auf &#8222;\/dev\/sda1&#8220; \u00e4ndern.<br>Der Zusatz &#8222;\/livemnt\/boot&#8220; ist der Pfad im Dateisystem, wo das Laufwerk (hier unser Stick) eingehangen ist.<br>Laufwerke werden unter Linux nicht einfach unter Buchstaben eingehangen, wie in Windows (z.B. &#8222;C:\\&#8220;), sondern in Pfade oder um es &#8222;Windowsverst\u00e4ndlicher&#8220; auszudr\u00fccken: als &#8222;Unterordner&#8220;.<br>Wo man diesen Unterordner anlegt, ist dem User (also dir) selbst \u00fcberlassen. Auf den Live-Systemen ist das allerdings meist schon vorher angelegt worden f\u00fcr die meisten Anwendungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Weg 2.2: <\/em>Image Speicherort eingebaute Windows-Festplatte<\/strong><br>Nat\u00fcrlich kann das Image auch auf der internen Festplatte des PCs angelegt werden.<br><strong>Doch bitte handelt hier mit Vorsicht! <\/strong>Ihr k\u00f6nnt euch euer Windows herrlich versauen, wenn ihr hier Unfug treibt! (oh man, mir tun die \u00dcbersetungstools leid, falls jemand meine Anleitung hier in einer anderen Sprache braucht\u2026 I&#8217;m so very sorry! I&#8217;m writing this in my native language and I did&#8217;t care about using colloquial language. If you need some help, just write me an eMail or leave a comment here. I will try to help you with the translation!)<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zum Thema. Ihr h\u00e4ngt eure Windows-Festplatte anders ein, als ein USB-Stick, da eure Windows-Festplatte h\u00f6chstwahrscheinlich ein NTFS-Dateisystem hat. Wie ihr das feststellen k\u00f6nnt? Im Datei-Explorer von Windows klickt ihr mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und klickt dann auf &#8222;Eigenschaften&#8220;. Dort k\u00f6nnt ihr feststellen, welches Dateisystem dieser Datentr\u00e4ger verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einh\u00e4ngen eurer NTFS Windows-Festplatte verwendet ihr den folgenden Befehl:<br><em>ntfs-3g \/dev\/sda3 \/nmt\/windows<\/em><br>Dieser Befehl steht auch auf dem Startbildschirm des Live-USB-Sticks, doch habe ich hier bewusst andere Variablen eingesetzt.<br><strong>Hier die Erkl\u00e4rung:<\/strong><br>Der Befehl &#8222;ntfs-3g&#8220; ist der Befehl, dass ein NTFS-Laufwerk in das Linux-System eingebunden werden soll.<br>Der Zusatz &#8222;\/dev\/sda3&#8220; weist auf die dritte Partition meiner internen Festplatte hin. In den vorigen Kapitel  haben wir diese klar als die Windows-Festplatte identifiziert. Bei euch kann das ein anderes Ger\u00e4t oder Laufwerk sein. Dann m\u00fcsst ihr nat\u00fcrlich eure als Windows-Laufwerk identifizierte Partition angeben!<br>Der Zusatz &#8222;\/mnt\/windows&#8220; ist der Pfad, wo das Laufwerk eingehangen werden soll.<br>Das ist notwendig, damit wir auch das Image dort hin schreiben k\u00f6nnen!<br>Das Image von meiner SystemRescueCD-5.2.0 hat den Ordner schon an diesem Ort angelegt, darum muss der Ordner auch nicht erst angelegt werden.<br>Der Einh\u00e4ngepunkt MUSS ein vorhandener Ordner sein! Einen Ordner legt man mit dem Befehl &#8222;mkdir&#8220; an. Sollte also beim einh\u00e4ngen der Fehler kommen, dass der Ordner nicht existiert, k\u00f6nnt ihr den Ordner mit dem Befehl &#8222;mkdir \/mnt\/windows&#8220; (ohne Anf\u00fchrungszeichen) ganz einfach anlegen.<br>Hier mal ein Beispiel, wie ein fehlender Einh\u00e4nge-Ordner quitiert wird:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"127\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/11-nofolder.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-172\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/11-nofolder.jpg 800w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/11-nofolder-300x48.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/11-nofolder-768x122.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Man, diese fiesen Schreibfehler aber auch\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der andere m\u00f6gliche Fehler ist, wenn man die falsche Partition erwischt hat, oder diese kein NTFS-Dateisystem hat:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"313\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/12-wrongpat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-173\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/12-wrongpat.jpg 800w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/12-wrongpat-300x117.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/12-wrongpat-768x300.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der Partition1 wird der Bootloader sein und nicht das Laufwerk mit Windows. Also Finger weg, von dieser Partition!<br><br>Wenn ihr das richtige Laufwerk eingebunden habt, gibt es keine R\u00fcckmeldung vom System, aber ihr findet eure Windows-Festplatte nun hier im Pfad (oder f\u00fcr die &#8222;nur Windows Nutzer&#8220; Unterordner) &#8222;\/mnt\/windows&#8220;<br>Um euch den Inhalt anzeigen lassen zu k\u00f6nnen, wird der Befehl &#8222;ls&#8220; verwendet.<br>In unserem Beispiel hier lassen wir uns den Windows &#8222;Ordner&#8220; doch mal anzeigen.<br>Der Befehl lautet also &#8222;ls \/mnt\/windows&#8220; (ohne Anf\u00fchrungszeichen, immernoch)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/13-windir.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/13-windir.jpg 800w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/13-windir-300x84.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/13-windir-768x216.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Klarer Fall und best\u00e4tigt! Hier ist nun unsere interne Windows-Festplatte zu finden!<\/p>\n\n\n\n<p><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\">Und hier nochmal eine deutliche Warnung:<\/mark><\/strong> <br>Mit Linux (im Fall der SystemRescureCD-5.2.0 wird &#8222;Gentoo Linux&#8220; verwendet) k\u00f6nnt ihr alles mit der Festplatte und ihren Daten machen\u2026 und damit meine ich <strong>ALLES<\/strong>! <br>Es wird euch kein &#8222;Trusted Installer&#8220; daran hindern, irgendwelche Dateien zu l\u00f6schen, zu verschieben oder zu \u00fcberschreiben! Kein UAC (&#8222;User Account Control&#8220; oder auf Deutsch &#8222;Benutzerkontensteuerung&#8220;) wird euch den Zugriff auf empfindliche oder systemkritische Dateien und Ordner verweigern! Ihr habt also 100-prozentigen Zugriff auf jegliche Dateien dieser Festplatte! Ihr habt Windows so zu sagen direkt an den Ei\u2026 ach kommt, ihr wisst was ich meine.<br>Ich will euch nur hier klar machen, dass ihr (wenn ihr nicht wisst, was ihr da macht) hier einiges kaputt machen k\u00f6nnt!<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu diesem Punkt waren Fehler noch nicht kritisch und waren nur auf das im RAM abgelegte Live-System bezogen.<br>Bei einem Neustart w\u00e4re alles wieder weg und alles muss neu gemounted (wie man das &#8222;Einh\u00e4ngen von Laufwerken&#8220; nennt) werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sicherheit halber w\u00fcrde ich empfehlen, f\u00fcr das Image des zu clonenden Laufwerkes einen leeren Ordner anzulegen, wenn ihr die Windows-Festplatte nutzen wollt. Ich bin da etwas paranoid und mag es nicht so, wenn Linux im Stammordner der Windows-Festplatte rumw\u00fctet.<br>Ich lege also entweder in Windows einen leeren Ordner an oder nutze den &#8222;mkdir&#8220; Befehl in Linux.<br>Hier als Beispiel werde ich im Stammordner der &#8222;Windows-Platte&#8220;, den leeren Ordner &#8222;ddimages&#8220; erstellen und sp\u00e4ter verwenden.<br>Der Befehl lautet: <em>mkdir \/mnt\/windows\/ddimages<\/em><br>Sollte irgendwas falsch eingegeben werden, wird nur dieser eine Ordner versaut und nicht die ganze Festplatte.<br><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\">Vorsicht ist besser als Nachsicht!<\/mark><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der eigentliche Clone-Vorgang<\/h1>\n\n\n\n<p>Das vorige Kapitel war zugegebenerma\u00dfen sehr lang, aber verdammt wichtig f\u00fcr alle, die mit Linux noch gar keine Bekanntschaft gemacht hatten.<br><em><strong>Ich fasse zusammen:<\/strong><\/em><br>Wir haben den USB-Live-Stick erststellt und haben den PC (oder Laptop) mit dem Image der SystemRescueCD hochgefahren.<br>Wir wissen, welches das Quell-Laufwerk und \/ oder das Ziel-Laufwerk ist.<br>Wir haben im Fall, dass wir \u00fcber ein Image gehen, ein beschreibbares Laufwerk mit separaten Ordner.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ihr das bis hier hin verstanden habt, ist der eigentliche Clone-Vorgang total einfach.<br>Ich erkl\u00e4re euch nun den Befehl &#8222;<em>dd_rescue<\/em>&#8222;, womit wir nun eine bitgenaue Kopie anlegen werden!<br>Der Befehl lautet ganz einfach: <em><strong>dd_rescue &lt;Quelle&gt; &lt;Ziel&gt;<\/strong><\/em><br>Die Quelle ist unser Laufwerk. Da wir nicht nur die Partition, sondern das GANZE Laufwerk (oder Karte) haben wollen, lautet unsere Quelle in diesem Beispiel &#8222;<strong><em>\/dev\/sdc<\/em><\/strong>&#8220; (aber ohne Anf\u00fchrungszeichen, mal wieder)<br>Das Ziel ist entweder ein anderes Laufwerk (z.B. \/dev\/sd# f\u00fcr ein ganze Festplatte oder Karte, die vom System als sd# erkannt wurde) oder eine Image-Datei.<br>In unserem Fall wollen wir ein Image auf unserer Windows-Festplatte anlegen.<br>Unserem Beispiel folgend w\u00e4re dann das Ziel <strong><em>\/mnt\/windows\/ddimages\/testimage.img<\/em><\/strong><br>Beachtet, dass ihr beim gew\u00e4hlten Image-Namen keine Leerzeichen verwendet, da die Parameter mit Leerzeichen getrennt werden! (Ja, Leerzeichen sind m\u00f6glich mit &#8218;Anf\u00fchrungszeichen&#8216;. Aber Linux-Beginner sollten dennoch davon die Finger lassen!)<br>Der ganze Befehl w\u00fcrde in unserem Beispiel also folgenderma\u00dfen aussehen:<br><em><strong>dd_rescue  \/dev\/sdc  \/mnt\/windows\/ddimages\/testimage.img<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem bet\u00e4tigen der Enter oder Return-Taste legt dd_rescue auch schon los und erstellt ein Image vom kompletten Laufwerk!<br>Ihr k\u00f6nnt w\u00e4hrend des Schreibvorgangs (der Image-Datei) den Fortschritt beobachten:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/14-ddrescuerun-1024x575.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-176\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/14-ddrescuerun-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/14-ddrescuerun-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/14-ddrescuerun-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/14-ddrescuerun.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn der Schreibvorgang abgeschlossen wurde, \u00fcberpr\u00fcft das System noch das Image auf Fehler.<br>Ihr habt nun erfolgreich ein Image vom Datentr\u00e4ger erstellt, welches im System als &#8222;sdc&#8220; erkannt wurde!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"438\" src=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-ddfertig-1024x438.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-177\" srcset=\"https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-ddfertig-1024x438.jpg 1024w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-ddfertig-300x128.jpg 300w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-ddfertig-768x328.jpg 768w, https:\/\/www.alphanet-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/15-ddfertig.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun schlie\u00dfen wir den leeren Datentr\u00e4ger an und geben diesmal die Image-Datei als Quelle<br>und das leere Laufwerk als Ziel an!<br>In unserem Beispiel w\u00fcrde das also folgenderma\u00dfen aussehen:<br><strong><em>dd_rescue  \/mnt\/windows\/ddimages\/testimage.img  \/dev\/sdc<\/em><\/strong><br><strong><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#ff0000\" class=\"has-inline-color\">ACHTUNG: <\/mark><\/strong>Hier war der neue Datentr\u00e4ger zwar wieder &#8222;<em>sdc<\/em>&#8222;, jedoch k\u00f6nnte der bei euch wieder eine andere Bezeichnung haben! Vor allem, wenn ihr Quell- und Ziel-Laufwerk gleichzeitig mit dem PC verbunden habt!<br>Also \u00fcberpr\u00fcft bitte wieder wie in den Kapiteln vorher beschrieben, welches euer leeres Ziel-Laufwerk ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn alles funktioniert hat, haben wir nun eine exakte Kopie angefertigt!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ACHTUNG! Haftungsausschluss! Ich bin leider dazu gezwungen, hier nun eine allgemeine Warung auszusprechen!Ihr handelt auf eigene Gefahr!!! Seid euch bewusst, dass ihr euch euer Betriebssystem und \/ oder die Festplatte im Fehlerfall zerschie\u00dfen (besch\u00e4digen \/ totaler Datenverlust) k\u00f6nnt! 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